Not im Tierheim “Gute Hände” in Kiew

Überbelegt: Ein Katzenraum im Tierheim "Gute Hände"

Das mit dem Tierheim Potsdam verbundene ukrainische Tierheim "Gute Hände" im Großraum von Kiew bittet dringend um weitere Hilfe. Infolge der Kriegswirren verlieren viele Tiere ihr Zuhause. Hunde und Katzen streunen futtersuchend auf den Straßen umher und gelangen, wenn sie Glück haben, ins Tierheim. Die Pflegerinnen und Pfleger dort arbeiten über die Zumutbarkeit hinaus.

Sie haben viel zu viele Tiere zu versorgen, aber es fehlt an allem, was dazu nötig ist. Tierheimleiterin Katja Schukowska ließ ihren Hilferuf erneut auch nach Potsdam übermitteln. Willkommen seien vor allem Geldspenden.

Indessen plant der Potsdamer Tierschutzverein eine weitere Aktion, um Hunde und Katzen aus dem Kriegsgebiet zu retten. Auch dafür bittet der Verein um Unterstützung. Geldspenden können unter dem Verwendungszweck "Tierhilfe Ukraine" auf das Vereinskonto überwiesen werden. Spenden, die unter dem Verwendungszweck "Tierheim Kiew" eingehen, werden direkt an das Tierheim in Kiew weitergeleitet.

Zudem nimmt der Tierschutzverein Potsdam auf seinem Tierheimgelände in der Michendorfer Chaussee 111 auch wieder Futter- und Sachspenden entgegen.

Eine Überweisungs-möglichkeit

Den ukrainischen Hunden und Katzen, die bereits im Potsdamer Tierheim aufgenommen wurden, gehe es sehr gut, sagte Vereinschef Günter Hein. Es gebe bereits zahlreiche Tierliebhaber und Tierschützer, die ihr Interesse an einer Adoption angemeldet haben, so dass einer erfolgreichen Vermittlung bald nichts mehr im Wege stehe.

Weitere Informationen zu dem Verein auf der Internetseite des Tierheims "Gute Hände"

Das Tierheim "Gute Hände" ist auch bei Facebook

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