Tierquälerei: Kutschfahrten bei brütender Hitze

Wir Tierschützer sind immer noch und wieder neu erbost. Seit Jahren ändert sich nichts. Keiner unserer regierenden Politiker, ob in der Stadt Potsdam oder im Land, kümmert sich um diese anhaltenden Fälle von himmelschreiender Tierquälerei: Pferde werden vor die Kutsche gespannt und müssen diese bei brütender Hitze inmitten stinkender und schädlicher Autoabgase und voll beladen mit gedankenlosen Touristen durch die Landeshauptstadt zerren. Die Insassen wollen allein wegen der drückenden Temperaturen keinen unnötigen Schritt vor den anderen setzen. Denn die Pferde schleppen ja die zentnerschweren Getränkevorräte mit. Die Tiere leiden sichtbar. Ach, wie idyllisch ist es in Potsdam. Wir Tierschützer protestieren!

Wann findet diese Tierquälerei ein Ende? Na ja, sagen unsere politisch Verantwortlichen, schön ist es nicht, aber es werden doch keine Gesetze verletzt. So lehnen sie sich gemütlich zurück. Wir Tierschützer fragen aber: Was sind das für Gesetze, die mittelalterliche Zustände zementieren? Diese Gesetze könnt ihr Politiker ändern. Oder neue erlassen. Oder wenigstens die Initiative dazu ergreifen. Wofür wurdet ihr gewählt? Euer Gerede über den Tierschutz und das "Tierwohl", das sind nur Seifenblasen. Sind weitere Beispiele gefällig?

Es wird zum Thema Pferdekutschen nicht bei dieser einen Wortmeldung von uns Tierschützern bleiben. Nicht nur, weil bald Landtagswahlen anstehen.

Tierschutzverein Potsdam

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