Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V.

 


Mitglied im Deutschen Tierschutzbund

TSV stellt Antrag zum Bau eines Tierheims

Pressemitteilung 13. Dezember 2009

Der Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V. hat am Montag den 14.12.2009 einen Antrag auf Bauvorbescheid bei der Bauaufsicht der Stadt Potsdam eingereicht. Es handelt sich um ein Grundstück in Drewitz an der Grenze zu Rehbrücke und Phillipstal.Auf das Grundstück der im Jahr 2006 abgebrannten Burgklause hat Herrn Ling, Bürgermeister von Nuthetal, den Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V. als in Frage kommenden Ort zur Errichtung eines durch den Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V. geführten Tierheims aufmerksam gemacht.

Nach der Zustimmung der Potsdamer Bauaufsicht, dass keine baurechtlichen Bedenken gegen die Errichtung eines Tierheims auf diesem Grundstück bestehen, wird der Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V.  im nächsten Schritt die Anwohner über sein Vorhaben informieren.

Mit dem Bau eines eigenen Tierheims schafft der Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V.  die Basis für seine umfassende Tierschutzarbeit in der Region Potsdam und Potsdam-Mittelmark.

In dem Tierheim in Eiche werden ausschließlich die Verwahr- und Fundtiere der Stadt Potsdam in Erfüllung der behördlichen Pflichtaufgabe betreut. Die Tierschutzarbeit des Tierschutzvereins Potsdam und Umgebung e.V. geht weit darüber hinaus.

Der Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V. kümmert sich auch um die Tiere, die nicht zur Pflichtaufgaben der Gemeinden gehören, so zum Beispiel um die sogenannten Abgabetiere, damit diese von ihren in Bedrängnis geratenen Besitzern nicht ausgesetzt werden. Hierfür wird dringend ein vereinseigenes Tierheim benötigt.
Ebenso fehlen dringend Plätze zur vorrübergehenden Betreuung der Tiere von Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind.

Außerdem werden dort zukünftig auch die Tiere aus schlechter Haltung, deren Übernahme aus Kostengründen häufig von den Ämter abgelehnt werden, Aufnahme finden.
Auch zur Betreuung der verletzten und hilfsbedürftigen Wildtiere benötigt der Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V.  dringend ein eigenes Tierheim.

Des weiteren wird es immer wichtiger werden, dass für die sich häufenden Fälle von “Animal Hoarding“;

  • 2006 Liebenwalde: 230 Huskies,
  • 2008 Berlin: 1600 Wellensittiche,
  • 2009 Hohenbruch: 120 Zierratten,
  • 2009 Berlin: 80 Zierratten,
  • 2009 Michendorf: 20 Katzen,

ausreichend Kapazitäten vorgehalten werden.

Das vereinseigene Tierheim wird auch als Basis für die umfangreichen Katzenkastrationsmaßnahmen benötigt, die nicht zu letzt auch dadurch dringender als je zu vor geworden sind, weil in den letzten zwei Jahren nur noch die Hälfte bis ein Drittel der Tiere als Fundtiere anerkannt worden sind. Dies hat sich insbesondere auf die stark ansteigende Katzenpopulation ausgewirkt.
Nicht zu letzt müssen diese abgelehnten Fundtiere vom Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V. versorgt werden. Hierzu benötigt wird ein vereinseigenes Tierheim benötigt.

Das Tierheim des Tierschutzvereins Potsdam und Umgebung e.V. soll Zug um Zug errichtet werden, so dass im Laufe der Jahre auf diesem Grundstück alle Projekte des Tierschutzvereins Potsdam und Umgebung e.V. vereint werden können. Im Sinne einer nachhaltigen Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Umgang mit Tieren möchte der Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V. dort Beratung zur artgerechten Haltung von Tieren, Verhaltenstherapie, Musterschau zur Kleintierhaltung, pädagogisch geleitete Begegnungsstätte für Kinder mit Tieren und vieles mehr anbieten.

Die Lage eines Grundstücks ist für den Kauf das entscheidende Kriterium. Sie gab bei der ehemaligen Burgklause den Ausschlag für die Entscheidung des Tierschutzvereins Potsdam und Umgebung e.V.. Das Grundstück liegt direkt an der Nuthe in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Gewerbegebiet, zwei Tier- und Reithöfen und, getrennt durch die Nuthe, in einiger Entfernung zu einem Ausläufer von Rehbrücke.

Die Verkehrsanbindung des Grundstücks ist über die nahegelegene Autobahnabfahrt Drewitz A115 nahezu perfekt, so dass das Tierheim auch für das Umland gut zu erreichen sein wird. Die Erreichbarkeit über den öffentlichen Nahverkehr ist ebenfalls gewährleistet.

Positiver Nebeneffekt der Errichtung des Tierheims auf den Dürre Wiesen wird die geplante Wiedererrichtung der Königsbrücke über die Nuthe sein, die es den Rehbrückern ermöglichen wird, wie in früheren Zeiten auch zu Fuß die Dürre Wiesen zur Naherholung zu erreichen.

Aktuelle Notfälle

Zu vermittelnde Tiere:
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Im neuen Zuhause:




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