TSV war günstiger
Pressemitteilung vom 6. Juli 2011
Zum PNN Artikel „Streit um Fundtierverwahrung“ vom 06.07.2011 möchte der Vorstand des Tierschutzvereins Potsdam und Umgebung e.V. (TSV) wie folgt Stellung nehmen. Dort hieß es: „Danach kostete Sirius rund 105 000 Euro pro Jahr, dem Pfötchenhotel wurden 2008 rund 133 000 Euro gezahlt, dem Tierschutzverein 132 000 Euro.“
Die Angabe im PNN Artikel ist nicht korrekt. Dem TSV wurden vierteljährlich genau 31.527,50 also jährlichen 126.110,00 Euro gezahlt. Auch der angestellte Vergleich mit den Kosten der anderen Anbieter gibt ein verzehrtes Bild wieder, da die vom TSV erbrachten Leistungen ungleich höher waren als z.B. des Pfötchenhotels 2008.
Bei vergleichbar reduzierter Leistung und Tierzahlen hat die Fundtierbetreuung durch den Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V. die Stadt nur 40.500 Euro gekostet.
Begründung
Um die Kosten wirklich vergleichen zu können müssen die 24 stündige Rufbereitschaft, Bergung und Transport der Fundtiere, was mit ca. 30.000 Euro zu Buche schlägt und derzeit das Ordnungsamt (ca. 22.000 Euro) übernommen hat bzw. an Dritte (ca.8.000 Euro) vergeben wurde, rausgerechnet werden.
Ebenso ist zu berücksichtigen, dass der Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V. auch das Einsammeln der toten Tiere im Stadtgebiet, was jetzt die Step für 5.000 Euro übernommen hat, miterledigt hat.
Für die verbleibenden 91.000 Euro hat der Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V. mit 720 Fundtiere jährlich doppelt soviel Tiere betreut wie das Pfötchenhotel 2008 und dreimal soviel wie Sirius 2009.



