Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V.

 


Mitglied im Deutschen Tierschutzbund

Zu: Sabine Schicketanz findet die stetigen Tierheim-Proteste beschämend. Aus der PNN vom 26.02.2011

Pressemitteilung vom 2. März 2011

Wir zitieren Frau Schicketanz gern, wenn sie schreibt:
-   „Ein Tierheim ist nicht gemeingefährlich oder sorgt unausweichlich für unzumutbare Belästigungen. Ein Tierheim wird im Sinne des Allgemeinwohls betrieben, es ist die Pflicht einer Kommune, sich um die Tiere zu kümmern, die nicht – oder nicht mehr – als Haustiere gehalten werden.“
Dies ist ganz im Sinne des Tierschutzes.
-    „Ein Tierheim muss gebaut werden – dorthin, wo es Mensch und Tier damit am besten geht.“
-    „Ob eine Stadt, zumal eine Landeshauptstadt, ein Tierheim vorweisen kann, sagt auch etwas aus über den Zustand ihrer Bürgerschaft.“

Diesen beiden Aussagen von Frau Schicketanz stimmt der Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V. ebenso zu.

Der Umstand, dass die Stadt Potsdam kein Tierheim hat, sagt jedoch weit mehr über die Stadtverwaltung aus, als über ihre Bürger. Ist doch der Protest der Bürger der Tatsache geschuldet, dass es der Stadtverwaltung nach 10 Jahren Grundstücksuche immer noch nicht gelungen ist, ein Grundstück vorzuschlagen, bei dem die Voraussetzungen unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der dort unterzubringenden Tiere erfüllt werden und das in einer Entfernung zur nächsten Wohnbebauung liegt, die keinen Anlass zu Protesten gibt.

Das ist das wirklich Beschämende.

Stattdessen wird den besorgten Bürgern erklärt, welche Belastungen sie ertragen müssen. Es gibt in Potsdam Alternativen, die weit genug entfernt von jeglicher Wohnbebauung liegen. Das SaGo-Gelände ist so ein Standort, der am 06.06.2006 dem TSV von der Stadt vorgeschlagen wurde, aber wenig später mit der Begründung, er wäre unteilbar, wieder zurückgezogen wurde. Mittlerweile ist das SaGo-Gelände wieder für teilbar erklärt worden. Für die Anwohner der von der Stadt favorisierten Standorte Eiche und Fahrland kann daher die Standortwahl nicht akzeptabel sein und führt verständlicherweise zu lautstarken Protesten. Das ist für jeden nachvollziehbar und verständlich. Der Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V. ist hier ganz auf Seiten der Betroffenen in Eiche und Fahrland.

Als der Tierschutzverein der Landeshauptstadt Potsdam möchten wir dringlichst darum bitten, dass zum Wohle der Tiere ein Standort gefunden wird, der auch in Zukunft keine Schließzeiten für die Tiere notwendig macht. Die Standortentscheidung ist eine Entscheidung für die nächsten Jahrzehnte, wenn nicht sogar für Generationen und sollte bei einer ständig wachsenden Stadt wohl überlegt sein.

Auch wir sind, wie Frau Schicketanz, der Meinung:
-   „Abgesehen davon, dass die Stadtverwaltung in einem jahrelangen Disput um die Tierbetreuung bisher ein teils unglückliches, teils unfähiges Bild abgegeben hat, sollte Potsdam jetzt dem eigenen Anspruch gerecht werden. Ein Tierheim muss gebaut werden – dorthin, wo es Mensch und Tier damit am besten geht“

Der Vorstand
Des Tierschutzvereins Potsdam und Umgebung e.V.

Aktuelle Notfälle

Zu vermittelnde Tiere:
Vermisste Tiere:
Im neuen Zuhause:




Spendenkonto:

TSV Potsdam und
Umgebung e. V.
Konto-Nr. 350 100 30 20
BLZ: 160 500 00
Mittelbrandenburgische Sparkasse

 

Tierschutz ist im Grundgesetz!

Artikel 20a GG:
"Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtssprechung."


© 2008-2012 - Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V.
Highslide for Wordpress Plugin