Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V.

 


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Zurück auf die Tagesordnung

circus_logo Es geht um das Thema „Keine städtischen Flächen für Zirkusse mit Wildtieren“. Ist es legitim zum Zwecke der Unterhaltung Großkatzen, Elefanten, Affen, und andere Wildtiere, die in der freien Wildbahn über riesige Lebensräume verfügen und an einem Tag viele Kilometer zurücklegen, in viel zu kleine Käfige zu sperren?

Es geht nicht darum, dass mehr oder weniger Zirkusunternehmen gegen die festgelegten Regeln verstoßen, sondern darum, dass die Regeln so tief nach unten geschraubt wurden, dass von artgerechter Tierhaltung in Zirkusunternehmen nicht die Rede sein kann.

Sowie der ethische Maßstab, den wir auf den Menschen anwenden, im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt wurde, muss auch der ethische Maßstab, den wir für Tiere in Ansatz bringen, weiterentwickelt werden.

Wenn unsere Gesellschaft noch nicht weit genug ist, um auf massenhafte unwürdige Tierhaltung zur Nahrungsmittelproduktion zu verzichten, ist es das eine. Was völlig anderes ist es aber, wenn wir  unsere Mitgeschöpfe zu  Unterhaltungszwecken einsperren und vorführen.

“Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen sollen, allemal wenn es Not tut. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat das gleiche Recht auf Schutz.“ Franz von Assisi (1181–1226)

Dies sollte die Richtschnur für alle Menschen sein, entlang der wir die ethischen Maßstäbe für den Umgang mit unseren Mitgeschöpfen weiterentwickeln. Hierzu muss das Thema „Keine städtischen Flächen für Zirkusse mit Wildtieren“ umgehend wieder auf die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung.

Niklas Wanke
Vorsitzender des Tierschutzvereins Potsdam und Umgebung e.V.

Die aufmerksamen Leser unserer Seite haben vielleicht schon bemerkt, dass dieser Artikel geändert wurde. Der Grund hierfür liegt an einem äußerst intensiven, konstruktiven und somit erfreulichen Vieraugengespräch mit einem Vertreter der im Ursprungsartikel gemeinten (aber nicht benannten) Fraktion. Erstmalig habe ich deshalb beschlossen, einem auf unserer Seite veröffentlichen Artikel zu ändern, um der erreichten Annäherung Rechnung zu tragen.

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