Cora war sehr tapfer.
Wir durften sie noch kennen lernen.
Aber wir konnten ihre Krankheit nicht heilen.
Einige von uns haben sie ein kleines, letztes Stück in ihrem kurzen Leben begleitet.
Sie war eine sehr liebes, sensibles Berner Sennen Mädchen.
Der Tod ist ungerecht.
Warum macht er sich über so ein junges Leben her?
Weil die Menschen oft nicht mit Verstand züchten.
Und so müssen wir mitunter Dinge hinnehmen, die sich nicht rückgängig machen lassen.
Wir können oft helfen, aber nicht immer.
Cora wusste nicht, dass der Tod für sie das Ende ihres Leidens sein würde.
Wir haben all unser Hoffen und Mühen zurückgestellt, als klar wurde, dass
unsere Liebe und Zuwendung für Cora nur eine Verlängerung des Sterbens für sie sein würde.
Wir mussten umdenken und einsehen, dass wir es ihr schuldig sind, sie von ihrem Leiden zu befreien.
Es lag in unserer Macht.
Bei dieser schweren Entscheidung sind viele Tränen geflossen.
Behalten wir eine Cora in Erinnerung, die in der Morgensonne auf einem umgepflügten Feld steht, sich nicht regt und eine Stimme flüstert: „Ich hatte ein kurzes, schönes Leben und nun vereint ich mich wieder mit der Erde. Es ist das Beste für mich.“







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