Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V.

 


Mitglied im Deutschen Tierschutzbund

Cora – ein Nachruf

Cora war sehr tapfer.
Wir durften sie noch kennen lernen.
Aber wir konnten ihre Krankheit nicht heilen.
Einige von uns haben sie ein kleines, letztes Stück in ihrem kurzen Leben begleitet.
Sie war eine sehr liebes, sensibles Berner Sennen Mädchen.
Der Tod ist ungerecht.
Warum macht er sich über so ein junges Leben her?
Weil die Menschen oft nicht mit Verstand züchten.
Und so müssen wir mitunter Dinge hinnehmen, die sich nicht rückgängig machen lassen.
Wir können oft helfen, aber nicht immer.
Cora wusste nicht, dass der Tod für sie das Ende ihres Leidens sein würde.
Wir haben all unser Hoffen und Mühen zurückgestellt, als klar wurde, dass
unsere Liebe und Zuwendung für Cora nur eine Verlängerung des Sterbens für sie sein würde.
Wir mussten umdenken und einsehen, dass wir es ihr schuldig sind, sie von ihrem Leiden zu befreien.
Es lag in unserer Macht.
Bei dieser schweren Entscheidung sind viele Tränen geflossen.
Behalten wir eine Cora in Erinnerung, die in der Morgensonne auf einem umgepflügten Feld steht, sich nicht regt und eine Stimme flüstert: „Ich hatte ein kurzes, schönes Leben und nun vereint ich mich wieder mit der Erde. Es ist das Beste für mich.“

Arme Trixie!

Sie wurde unterernährt, unterkühlt und mit Schmerzen durch eine vereiterte Gebärmutter gefunden, ausgesetzt, ungeliebt aus „womöglich“ schlechter Haltung. Die Gründe sind egal, er oder sie brauchte sie nicht mehr, denn alt (ca.10 Jahre) war sie auch, und er oder sie band sie an den nächsten Baum. Doch trotz der Schmerzen und dessen, was sie erlitten hatte, schaute sie uns mit traurigen Augen an, die sagten – ich bin dankbar für die Worte der Liebe und das sanfte Streicheln und ich kämpfe um zu überleben –. Sie hat den Kampf verloren – der „Findling” ist über die Regenbogenbrücke gegangen – jetzt ist sie sicher und ohne Schmerzen und hat Frieden!

Mittlerweile konnte der Halter des Hundes ermittelt werden. Der TSV hat Anzeige erstattet.

Wir danken allen Tierfreunden, die sich bei uns gemeldet und damit geholfen haben, diesen schlimmen Fall von Tierquälerei aufzuklären.

Nachruf für Lux
Es gibt Lebewesen, die schon vor ihrer Geburt geliebt werden.
Kaum sind sie greifbar, reißen sich Menschen um sie.
Und – es gibt Lebewesen, die zeitlebens warten.
Immer nur für Momente bekommen sie, worauf sie beharrlich Tag für Tag, Sekunden, Minuten, Stunden warten:
Dass Menschen zu ihnen kommen – nur zu ihnen!

Doch diese Menschen gehen auch immer wieder.
Und so vergingen für Lux Tage, Wochen, Monate, Jahre.
Und doch: Er durfte Zuneigung erfahren, Worte, streichelnde Hände und
Leckereien.
Einige Menschenseelen blieben ihm immer treu. Und weil sie ihm kein Zuhause
bieten konnten, kamen sie zu ihm und waren für ihn da.
Aufregende Nächte hatte Lux mit seinem Kumpel Blacky, als er das ganze
Tierheimgelände bewachen durfte.
Die schönsten Momente waren jeden Tag, als die lecker duftenden Schüsseln vor
seine Nase gestellt wurden und er sich an ihnen laben konnte.
Dann wurden seine lieben Augen ganz groß und strahlten Zufriedenheit aus.
Und doch: Seine Traurigkeit und seine Angst vor Vielem schwächten seinen
Körper.
Im Sommer 2008 kämpfte er mit all unserer Hilfe gegen den Tod.
Wir mussten ihn hergeben.

Er hat jetzt Frieden.

Leider mussten wir Pia gehen lassen, ehe sie ein neues Zuhause gefunden hatte. Lass dir das saftige grüne Gras schmecken, Kleine!

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"Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtssprechung."


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