Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V.

 


Mitglied im Deutschen Tierschutzbund

Pressemitteilung des Tierschutzvereins Potsdam und Umgebung e.V. zum Ausgang des Nachprüfungsverfahren zur Tierheimausschreibung der Landeshauptstadt Potsdam

Pressemitteilung vom 18.08.2010

Die Vergabekammer hat mit ihrem Beschluss die Auffassung des Tierschutzvereins Potsdam und Umgebung e.V. bestätigt. Die Stadt Potsdam hat sich nicht an wesentlichen Prinzipien des Vergaberechts gehalten. Mit Schreiben vom 17.08.2010 teilte die Vergabekammer dem TSV mit, dass das Ausschreibungsverfahren von der Stadt Potsdam in den Stand vor der Versendung der Unterlagen zurückzuversetzen ist.

Der Ausschreibung fehlt die notwendige Vergabereife, um eine transparente Ausschreibung möglich zu machen. Insbesondere vermochte die Verwaltung nicht in vergaberechtskonformer Weise mitzuteilen, welchen Bedarf sie hat. Vielmehr stellte die Stadt selbst fest (Zitat) “handele es sich auch nicht um den eigenen Bedarf der Landeshauptstadt Potsdam”.

Der Vorstand des Tierschutzvereins Potsdam und Umgebung e.V. zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis des Nachprüfungsverfahren und wendet den Blick aber bereits in die Zukunft. Er hofft auf einen Neuanfang für den Verein in Potsdam und zukünftig auf einen fairen Umgang mit den sich ehrenamtlich zum Wohl der Stadt engagierenden Vereinsmitgliedern.

Persönlich motivierte Vorhaltungen, Empfehlungen und Forderungen aus Verwaltung und Politik, wie sie in der Vergangenheit geschehen sind, erst jüngst von Herrn Heinzel, aber auch von Herrn Jakobs und Frau Müller, haben der ehrenamtlichen Arbeit des TSV in gröbster Weise geschadet und sollten der Vergangenheit angehören.

Der durch die Kündigung und seine Folgen entstandene finanzielle Schaden der ersten beiden Jahre nach der Kündigung belaufen sich allein auf Seiten des TSV auf rund 150.000 Euro. Der TSV muss heute noch monatliche Raten von knapp 540 Euro für das Tierheim am Wildpark bezahlen, obwohl ihm eine Nutzung seitens der Stadtverwaltung nie ermöglicht wurde. Die allein dadurch vergeudete Summe beläuft sich mittlerweile auf rund 15.000 Euro.

Schätzungen hinsichtlich des finanziellen Gesamtschadens für die Stadt und den Verein gehen von 350.000 bis zu 450.000 Euro aus. Unberücksichtig bleiben hierbei die durch die große Entfernung entstandenen Erschwernisse für die Tierhalter, die ein Tier verloren haben oder eins für Ihre Familie suchen. Eine wie der Vorstand des Tierschutzvereins Potsdam und Umgebung e.V. findet in allen Belange unbefriedigende Lösung für die Stadt und seine Bürger.

Es gilt nun die für die Stadt und seine Bürger beste Lösung zu finden. Der Vorstand des Tierschutzvereins ist sich sicher, dass der Verein nicht nur der natürliche Partner sondern auch der beste Partner für die Stadt und seine Bürger sein kann, sowohl für den Tierschutz als auch für die Fundtierbetreuung, wenn er die von der Politik unisono geforderte Unterstützung für ehrenamtlich geleistete Arbeit erhält.

Der Vorstand hofft zukünftig die Anerkennung und Unterstützung seitens der Verwaltung zu erhalten, die die vielen uneigennützig arbeitenden Vereinsmitglieder des Tierschutzvereins Potsdam und Umgebung e.V., verdient haben. Jeder Euro und jedes gute Wort seitens der Verwaltung kann durch den Verein zum Vorteil für die Stadt und seine Bürger vervielfacht werden.

Der Vorstand des Tierschutzvereins Potsdam und Umgebung e.V.

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