Reaktion des Tierschutzvereins Potsdam und Umgebung e.V. auf den Artikel “Tierisch” in der PNN vom 21.11.2009
Die Darstellung, dass es für das Grundstück in Eiche vor dieser Ausschreibung keine Bewerber gegeben hätte, grenzt an Geschichtsfälschung.
Der Tierschutzverein hat das Grundstück im Jahr 2006 vorgeschlagen. In 2007, lange bevor über Ausschreibungen ein neuer Fundtierbetreuer gesucht wurde, wollte der Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V. auf diesem Grundstück sein Tierheim für die Stadt Potsdam errichten. Am 23. April 2007 übergab er der Stadtverwaltung hierzu eine schriftliche Erklärung.Auch an der Ausschreibung im Jahr 2008 beteiligte sich der Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V. mit diesem Grundstück, jedoch beendete die Stadtverwaltung diese Ausschreibung. Sie hatte entgegen der Vorgaben der Stadtverordneten eine Öffnungsklausel in die Ausschreibung gesetzt, die auch Tierheime außerhalb Potsdams, z.B. in Beelitz oder Kremmen, ermöglicht hätte.
Dieses Verhalten der Verwaltung wirft drei Fragen auf:
- Dient das dann aufgesattelte soziale Projekt dazu, um nicht für die Missachtung der politischen Vorgaben zur Rechenschaft gezogen zu werden?
- Dient das dann aufgesattelte soziale Projekt dazu, damit der Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V. ein weiteres Mal das Nachsehen hat?
- Dient das dann aufgesattelte soziale Projekt, um Geld zu sparen? Wenn ja, in welchem Bereich?



