Lilly (Pflegefamilie in Potsdam gesucht)

Name Lilly

Beschreibung Auf der Flucht vor seiner Familie aus dem Nordirak wurde er selbst zum Retter: Lilly wurde von ihrem Herrchen entdeckt, als sie von einem kleinen Mädchen und ihrer Mutter auf offener Straße misshandelt wurde. Er hatte selbst wenig Geld, doch er kaufte den kleinen Welpen von den Peinigern ab und seitdem sind die beiden unzertrennlich. Auf der Flucht hat er oft nichts gegessen, so dass wenigstens Lilly etwas essen konnte.

Die freundliche Lilly sucht nun eine Pflegefamilie in Potsdam, bis über den Asylantrag ihres geliebten Herrchens entschieden wurde, er aus dem Heim ausziehen und mit ihr ein neues Leben aufbauen kann. Beide brauchen sich gegenseitig sehr und geben sich Halt bei der Aufarbeitung der Strapazen ihrer langen gemeinsamen Flucht.

Lilly wurde im August 2017 geboren, ist gechipt und gesund. Demnächst wird sie noch kastriert. Sie ist mittelgroß. Derzeit lebt sie bei einer Pflegefamilie, doch dort leben bereits 3 Hunde und 4 Katzen. Lilly mag das Familienleben sehr und sie liebt es zu spielen. Immer, wenn sie von ihrem Herrchen getrennt ist, geht es ihr schlecht, sie frisst wenig oder gar nicht. Sie ist von ihrem Herrchen getrennt, weil Tiere in den Aufnahmeeinrichtungen nicht erlaubt sind.

Die Hundetrainerin über ihre Arbeit mit Lilly und ihrem Herrchen:

Bitte keine Kinder in der Familie, bitte maximal 2 Erwachsene, besser nur eine Person. Lilly fasst sehr schwer Vertrauen zu neuen Menschen. Druck, Zurechtweisungen - auch wenn Lilly aggressiv agiert - gehen immer nach hinten los. Das Beste wäre jemand, der sich anleiten lässt, wie man mit so einem Angsthund umgeht. Ein anderer Hund wäre wahrscheinlich kein Problem, wenn der souverän ist.

Lilly leidet an einem Deprivationssyndrom, das bedeutet, sie wurde zu früh von der Mutter getrennt und deswegen konnte sich ihr Gehirn nicht richtig entwickeln. Eine ruhige Umgebung, wenig bis keine Veränderungen, wenig bis kein Stress - das ist das, was sie bräuchte.

Training:

Wir haben vor allem am Trennungsstress gearbeitet, die Fortschritte sind ein zartes Pflänzchen und bei einem Wechsel der Lebensumstände könnte alles wieder zusammenbrechen. Aber vorher hat sie das Zimmer auseinander genommen, nun wartet sie ruhig, ist aber noch gestresst. Sie hat verschiedene Trigger, die sofort Aggression auslösen. Das sind z. B. Festhalten, am Geschirr ziehen, grobes Handling, usw. Das bedeutet, dass man das mit ihr macht, stürzt sie sich auf jemanden, der zufällig in der Nähe ist. Gelassenheit bei Menschensichtung haben wir trainiert, werden wir auch weiter machen. Es gibt zarte Fortschritte. Aber Ereignisse wie z. B. Zugfahrten machen dann wieder vieles zunichte.

Welcher Tierfreund gibt Lilly ein vorübergehendes Zuhause in Potsdam?

Welcher Tier- und Menschenfreund weiß einen Ort in Potsdam oder Umgebung, wo beide zusammen leben können?

Kontakt Weitere Informationen und Kontakt:
Tel. 0175 9292888

 

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